01
Spatenstich
Am 21.08.2025 fand der offizielle Spatenstich mit Baustart am Sportplatz statt.
02
Bau der Heizzentrale
Ab August 2025 wird die Heizzentrale am Sportplatz errichtet.
03
Bau des Wärmenetzes
Ab Anfang 2026 wird das Wärmenetz im Versorgungsgebiet verlegt.
04
Inbetriebnahme und Wärmelieferung
Sobald die ersten Gebäude an das Wärmenetz angeschlossen werden, erfolgt die Wärmelieferung.
Ende 2026 sollen alle geplanten Gebäude angeschlossen sein.
Aktueller Baufortschritt
Baufortschritt #10 - Baustart für die Fernwärmetrasse
Stand: KW 14 2026
Das Fernwärmeprojekt in Marktl nimmt weiter Fahrt auf: Mit dem Start des Trassenbaus für die Hauptleitung beginnt nun eine zentrale Phase des Projekts. Die Bauarbeiten starten an der Heizzentrale und führen im ersten Schritt gezielt zu einem unserer Großkunden. Damit schaffen wir die Grundlage für eine zuverlässige und zukunftsfähige Wärmeversorgung.
Die Hauptleitung bildet das Rückgrat des gesamten Netzes. Nach ihrer Fertigstellung und Inbetriebnahme werden in den kommenden Bauabschnitten nach und nach Abzweige sowie Hausanschlüsse realisiert. So wächst das Fernwärmenetz kontinuierlich und ermöglicht es immer mehr Haushalten und Betrieben, von einer nachhaltigen Wärmeversorgung zu profitieren.
Transparenz und frühzeitige Information waren uns im Vorfeld besonders wichtig. Bereits vor dem Baustart wurden die Bürgerinnen und Bürger per Brief über die anstehenden Maßnahmen und Einschränkungen durch Straßensperrungen informiert. Zusätzlich fand eine Informationsveranstaltung direkt an der Heizzentrale statt, bei der das Projekt vorgestellt und Fragen beantwortet wurden.
Während der Bauphase kann es vereinzelt zu Einschränkungen im Straßen- und Gehwegbereich kommen. Wir sind bemüht, diese so gering wie möglich zu halten, und danken allen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Wir freuen uns, das Projekt nun sichtbar voranzubringen und gemeinsam den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft zu gehen.
Baufortschritt #9 - Anlieferung der Großwärmepumpe
Stand: KW 9 2026
Ebenfalls im Februar wurde mit der Großwärmepumpe die zweite Erzeugungseinheit der Fernwärme Marktl GmbH & Co. KG angeliefert. Die Wärmepumpe (Gewicht ca. 12,5 Tonnen) wurde als freistehende Erzeugungseinheit ausgelegt, vollständig vormontiert auf die Baustelle geliefert und auf die vorbereiteten Streifenfundamente positioniert. Aktuell erfolgt die elektrische und hydraulische Anbindung an die Heizzentrale.
Baufortschritt #8 - Anlieferung des Pufferspeichers und der Biomasseheizanlage
Stand: KW 7/8 2026
Im Februar wurde mit dem Pufferspeicher eine der größten Komponenten der Heizzentrale angeliefert. Der Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 102 m3 (Höhe ca. 12 m, Breite ca. 3,5 m) wurde werksseitig bereits vormontiert um die Montage auf der Baustelle zu vereinfachen. Mit Hilfe zweier Mobilkräne wurde der Pufferspeicher zuerst im Tandemhub aufgestellt und dann auf dem vorbereiteten Betonfundament montiert.
Zeitgleich während der Anlieferung des Pufferspeichers wurde die erste Erzeugungsanlage in Form der Biomasseheizanlage durch den Hersteller montiert. Dabei wurden sowohl Heizkessel, als auch Austragungs- und Befülltechnik installiert. Sobald die hydraulische und elektrische Anbindung der Komponenten erfolgt ist, kann die Biomasseanlage den Testbetrieb aufnehmen.
Baufortschritt #7 - Stahl- und Tür-/Torbau
Stand: KW 5/6 2026
Gleich zu Beginn des neuen Jahres startete der Innenausbau der Heizzentrale gemeinsam mit der Installation der Brandschutztüren zu den Hackschnitzelbunkern und dem Hallentor.
Durch eine Stahlkonstruktion im Inneren der Heizzentrale, wird eine zweite Ebene geschaffen. Dadurch können Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Biomasseanlage vereinfacht und zusätzlicher Bauraum für die Anlagentechnik gewonnen werden.
Durch die kompakte Bauweise kann somit die Gebäudefläche möglichst effizient genutzt werden.
Baufortschritt #6 - Die Heizzentrale bekommt ein Dach über dem Kopf
Stand: KW49/50 2025
Nachdem die Betonage der Wände in den vergangenen Wochen fertiggestellt wurde, war es nun endlich soweit. Die beauftragte Zimmerei aus der Region konnte das Dach an der Heizzentrale planmäßig innerhalb von wenigen Arbeitstagen montieren. Im Anschluss werden alle Tür- und Toröffnungen provisorisch verschlossen, um den Rohbau über die Weihnachtszeit vollständig austrocknen zu können. Die Trocknungszeit ist beim Bau mit Beton konsequent einzuhalten, um elektronische Kompententen, durch die aus dem trocknenden Beton resultierende hohe Luftfeuchtigkeit nicht zu beschädigen. Anfang des neuen Jahres kann dann planmäßig mit dem Anlagenbau begonnen werden.
Im Außenbereich des Gebäudes konnten zusätzlich die Fundamente des Pufferspeichers und der Großwärmepumpe final fertiggestellt werden.
Baufortschritt #5 - Heizzentralgebäude nimmt erste Form an
Stand: KW45 2025
Das Gebäude der Heizzentrale der Fernwärme Marktl nimmt seine erste Form an. Die Arbeiten trotzen dem herbstlichen Bedingungen und schreiten planmäßig voran. Die Rückwand des Gebäudes steht bereits, während die Schalungsarbeiten an den anderen Gebäudeseiten voranschreiten.
Baufortschritt #4 - Hochbauarbeiten an der Heizzentrale
Stand: KW43 2025
Nachdem ein Befülltrichter für die Förderschnecke der Hackschnitzelanlage, das Fundament für den Pufferspeicher und die Bodenplatte des Gebäudes erfolgreich hergestellt wurden, wird aktuell der Hochbau am Gebäude vorangetrieben. Dafür werden aktuell die Schalungen für die Betonage und das Baugerüst vorbereitet.
Die Arbeiten schreiten planmäßig voran und schon bald soll der Rohbau des Gebäudes erkennbar sein.
Baufortschritt #3 - Netzanschluss und Beginn der Erdbauarbeiten an der Heizzentrale
Stand: KW40 2025
Die Arbeiten an der Heizzentrale am Sportplatz schreiten zügig voran.
In den vergangenen Tagen haben die Erdbauarbeiten begonnen, sodass die Grundlage für die weiteren Bauabschnitte geschaffen wird. Mit dem Aufstellen des Baukrans und der Anlieferung erster Materialien ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft und die vorbereitende Maßnahmen für die Erstellung der Fundamente laufen bereits.
Auch die technische Anbindung nimmt Form an. Der Netzbetreiber bereitet derzeit den Netzanschluss vor und hat dafür eine neue Trafostation gesetzt. Damit wird sichergestellt, dass unsere Heizzentrale künftig zuverlässig und effizient mit Strom versorgt werden kann.
Mit jedem Fortschritt rückt unser gemeinsames Ziel näher: Eine moderne und klimafreundliche Wärmeversorgung für Marktl. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien wollen wir die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die neue Heizzentrale bildet dabei das Herzstück des künftigen Fernwärmenetzes, das viele Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen nachhaltig mit Wärme versorgen wird.
Baufortschritt #2 - Baugrundvorbereitung
Stand: KW38 2025
Bevor die ersten Tief- und Hochbauarbeiten an der Heizzentrale starten können, muss der Baugrund entsprechend vorbereitet werden. Dafür wurde mit schwerem Gerät der Oberboden abgeschoben.
Dabei wurde sowohl Platz für die Heizzentrale incl. der Zufahrt neben dem Spielplatz, sowie ein Lagerplatz für Maschinen und Material neben dem Gelände der zukünftigen Heizzentrale geschaffen. Der Lagerplatz wird für die Zeit der Baumaßnahmen an der Heizzentrale und am Fernwärmenetz bestehen. Nach Abschluss der Arbeiten wird diese Fläche wiederhergestellt.
Für die Zufahrt zum Bauplatz musste der bestehende Bocciaplatz verlegt werden. Wir danken dem TSV-Marktl e. V. für das Entgegenkommen. Der Platz wurde vorerst provisorisch befestigt und wird nach Abschluss der Straßenbauarbeiten an der Zufahrt fertiggestellt. Der Platz darf dennoch bereits jetzt bespielt werden.
Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen, können die Tief- und Hochbauarbeiten für die Heizzentrale starten.
Baufortschritt #1 - Offizieller Spatenstich
Stand: KW34 2025
Ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wärmeversorgung wurde am 21.08.2025 in Marktl am Inn eingeleitet: Der Spatenstich für den Bau der Heizzentrale fand im Beisein von Vertretern der Gemeinde, der MaxSolar GmbH als Umsetzungspartner und den beteiligten Baufirmen in der Marktler Straße 25, Nähe des Sportplatzes, statt.
Das Fernwärmeprojekt wird künftig zahlreiche Haushalte in Marktl am Inn an die moderne und umweltfreundliche Wärmeversorgung anschließen. Nach erfolgreichen Vertragsabschlüssen und intensiven Absprachen mit Behörden und Fachplanern ist der Baustart nun offiziell erfolgt.
„Der heutige Spatenstich markiert den Beginn eines wichtigen Projekts für die Region Altötting“, betont Christoph Strasser, Geschäftsführer der MaxSolar GmbH. „Mit dem Fernwärmeprojekt schaffen wir nicht nur eine umweltfreundliche Lösung für die Wärmeversorgung, sondern auch eine zukunftsfähige Infrastruktur, die den Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung gerecht wird. Die Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte in der Region in einem sehr kurzen Zeitfenster von lediglich 16 Monaten zeigt die Leistungsfähigkeit der gemeinsamen Unternehmung mit der Gemeinde Marktl.“
Die positive Resonanz aus der Bevölkerung zeigt, dass das Interesse an der nachhaltigen Fernwärmeversorgung groß ist. Bürgermeister Benedikt Dittmann betonte: „Das Fernwärmeprojekt ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der MaxSolar GmbH dieses zukunftsweisende Projekt umsetzen können.“
Die ersten Haushalte können voraussichtlich im Frühjahr 2026 an das neu errichtete Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die nächsten Schritte umfassen die finale Festlegung der einzelnen Bauabschnitte und die Vergabe weiterer Gewerke.
„Der heutige Spatenstich ist nur der Anfang. Wir blicken mit Vorfreude auf die nächsten Phasen des Projekts und die positive Entwicklung der nachhaltigen Wärmeversorgung in Marktl am Inn“, so Josef Heigermoser, Abteilungsleiter Wärme bei der MaxSolar GmbH.
Direkt im Anschluss an den Spatenstich fand um 18 Uhr die Bürgerinfoveranstaltung zur Fernwärme statt. Hier hatten alle interessierten Bürger:innen die Möglichkeit, mehr über die nächsten Schritte beim Bau der Fernwärmeversorgung sowie zum Anschluss zu erfahren. Das Wärmeteam von MaxSolar stand für Fragen zur Verfügung und informierte über den weiteren Verlauf des Projekts.























































